Tildown▶ Spielen

Tipps & Strategien ›

Wahrzeichen: welches wann und wo

Das erste Wahrzeichen kostet 50 Mio 💰, das fünfte schon rund 418 Mio, ganz gleich, welche es sind. Die Reihenfolge ist deshalb die eigentliche Entscheidung, der Standort die zweite. Jedes der zehn löst ein anderes Problem deiner Stadt, und am meisten bekommst du für dein Geld, wenn das erste deine größte Bremse löst.

Tildown bei Nacht: Schloss Neuschwanstein auf einer Landzunge am Fluss, sein Leuchtfeuer strahlt übers Wasser; ringsum beleuchtete Hochhäuser, Fabriken und eine Hochbahn auf einer langen Brücke.

Freischaltung und Preisleiter

Das 🏛️-Werkzeug schaltet frei, sobald du Kapitel 10 erreichst oder deine Stadt 25.000 Einwohner zählt. Es reicht, wenn sie die Zahl einmal erreicht hat. Ab dann erscheint in der Geld-Karte ein schmaler 🏛️-Balken, der zeigt, wie viel Prozent des nächsten Wahrzeichens du schon beisammen hast.

Der Grundpreis folgt einer festen Leiter: 50 Mio 💰 für das erste, 85 Mio für das zweite, 144,5 Mio für das dritte, rund 246 Mio für das vierte und rund 418 Mio für das fünfte. Das zehnte allein kostet rund 5,9 Mrd 💰, alle zehn zusammen rund 14,3 Mrd. Welches du als erstes baust, ändert am Preis nichts. Es zählt nur, wie viele schon stehen. Deshalb gehört der günstigste Platz auf der Leiter dem Wahrzeichen, das deiner Stadt am meisten bringt.

Dazu kommt die Kopplung an deine Stadt: Liegt die Zeile „Steuern (max)“ der Geld-Karte über 12.000 💰 pro Sekunde, steigen die Preise mit, aber langsamer als deine Steuerkraft. Bei 24.000 💰/s zahlst du das 1,8-Fache, bei der doppelten Steuerkraft gut das Dreifache. Es gilt der höchste Wert, den deine Stadt je erreicht hat. Lässt du sie verkommen, wird nichts billiger. Weil die Steuerkraft schneller wächst als der Preis, rückt das nächste Wahrzeichen trotzdem mit jeder Wachstumsphase näher.

Die zehn Wahrzeichen und was sie lösen

Eiffelturm, Pisa und Sagrada wirken 48 Felder weit, Meerjungfrau, Big Ben, Taj Mahal und Pyramiden 54 Felder; jede Ausbaustufe legt 18 Felder drauf. Schloss, Statue und Oper haben keinen Umkreis, sie gelten überall. Kein Wahrzeichen hebt deine Steuersätze: Mehr Geld bringen sie, weil Gebäude schneller wachsen, besser versorgt sind oder weniger im Stau stehen. Was jedes zusätzlich für Lage und Schönheit tut, steht im Tipp zu schönen Vierteln.

Welches zuerst? Vom Problem her wählen

Frag vor dem Kauf also nicht, welches Wahrzeichen am schönsten aussieht, sondern was deine Stadt gerade bremst. Die Bremse nennt dir das Gebäude-Panel unter „Wachstum“, wenn du ein paar Häuser im betroffenen Viertel antippst, und die Karten oben zeigen, ob Läden oder Waren fehlen.

Hast du keine klare Bremse, nimm das Wahrzeichen, das die meisten deiner Gebäude erreicht. In einer Stadt voller Wohntürme ist das meist der Eiffelturm. Ob die Wahl trägt, siehst du gleich nach dem Bau: Tipp das Wahrzeichen an, und seine Karte zählt live mit, was es bewirkt, etwa wie viele Türme nur dank des Eiffelturms wachsen oder wie viele Straßenfelder ohne Big Ben im Stau stünden. Bleibt die Zahl auch nach ein paar Minuten klein, liegt es am Standort, oder die Bremse war eine andere.

Wo hinstellen: Umkreis statt Stapel

Der Umkreis zählt von der Mitte des Grundrisses aus, in Luftlinie. Er ist also rund, und ein großes Wahrzeichen reicht nicht weiter als ein kleines. Beim Platzieren zeigt dir das Spiel den Ring und seine Weite, etwa „Umkreis 48 Felder“.

48 Felder sind viel: Von der Mitte aus deckt ein Wahrzeichen einen Kreis von fast hundert Feldern Durchmesser. Setz es deshalb in den Schwerpunkt der Gebäude, die es braucht: den Eiffelturm zu den Wohntürmen, Pisa ins Ladenviertel, die Pyramiden ans Industriegebiet, Big Ben dorthin, wo die Hauptachsen zusammenlaufen, das Taj Mahal zwischen Industrie und Wohnen.

Verschiedene Wahrzeichen kommen sich nicht in die Quere: Wo sich ihre Ringe überschneiden, bringt jedes seine eigene Wirkung. Nur die Verschönerung, die jedes Wahrzeichen nebenbei verbreitet, addiert sich nicht, dort zählt das stärkste. Wer alle in einen Park stellt, verschenkt also das zweite Viertel, das sonst mit aufgewertet würde.

Gebaut wird auf freiem, ebenem, gekauftem Land ohne Straße und ohne Widmung; einen Straßenanschluss braucht kein Wahrzeichen. Damit sind sie die beste Verwendung für ebene Flecken, die sonst nichts bringen, etwa einen Innenhof ohne Zufahrt oder eine flache Höhe im Gebirge. Rechne mit dem Platz: Die Pyramiden belegen 25 Felder, das Taj Mahal 16, die Meerjungfrau eines.

Freiheitsstatue, Meerjungfrau und Oper brauchen eine ganze Seite direkt am Wasser, die Oper ihre lange mit vier Feldern. Dieses Wasser muss dir schon gehören. Kauf die Uferparzelle davor also zuerst; meldet die Vorschau „Das Wasser davor gehört dir noch nicht“, fehlt genau sie.

Das Schloss gehört an den Rand, nicht in die Mitte: Seine Sichtweite gilt rings um seine Parzelle, und mitten in der Stadt läge sie vor allem über Land, das dir schon gehört. Am Stadtrand öffnet es neun Parzellen weit neues Land, etwa einen See für Villen oder Berge für Hotels. Bedenke dabei: Land ohne Grenze zu deinem bildet zuerst ein eigenes Straßennetz. Verbinden kannst du es mit einer Straße, sobald dir das Land dazwischen gehört, oder mit einem Gleis und je einem Bahnhof an beiden Enden.

Ausbauen statt versetzen

Jedes Wahrzeichen lässt sich zweimal ausbauen: antippen oder in der Galerie „📍 Ansehen & ausbauen“ wählen, dann „⬆️ Ausbauen“. Stufe 1 kostet 60 Mio 💰, Stufe 2 150 Mio 💰, und beide steigen wie die Wahrzeichen selbst mit deiner Steuerkraft. Was eine Stufe bringt, zeigt die Liste oben. Daraus folgt eine einfache Regel: Bau ein Umkreis-Wahrzeichen nur aus, wenn jenseits seines Rings noch Gebäude liegen, die es brauchen. Seine Karte zählt, wie viele es heute erreicht. Die drei stadtweiten lohnen den Ausbau, sobald du auf ihre Wirkung baust.

Mit der Zeit verschiebt die Preisleiter die Abwägung: Bis zum dritten Wahrzeichen ist ein neues kaum teurer als ein Ausbau, und eine neue Wirkung schlägt meist einen größeren Ring. Danach kippt es: Das vierte kostet rund 246 Mio 💰, das fünfte 418 Mio, ein Ausbau höchstens 150 Mio. Ab da lohnt es sich, die vorhandenen zuerst auszubauen.

Versetzen kannst du ein Wahrzeichen nicht. Ein Abriss erstattet nichts, die Ausbaustufen sind verloren, und der Neubau kostet wieder den vollen Preis. Ein Eiffelturm am schönen Ufer, weit weg von den Türmen, bleibt also ein teurer Irrtum. Plane den Standort, bevor du baust.

Alle zehn sind ein Ziel für viele Stunden; spätestens beim zehnten geht es um Milliarden. Unterwegs zeigen dir der Balken in der Geld-Karte und die Angabe „gespart“ unten in der Galerie, wie weit du bist. Daneben wartet das Stadt-Prestige, unabhängig von den Wahrzeichen: Seine Zeile erscheint unten im Aufgabenbrett, sobald du 20 % des Preises für den nächsten Rang beisammen hast. Rang 1 kostet 150 Mio 💰, jeder weitere 1,6-mal so viel. Prestige hat keine eigene Wirkung, es ist ein Ziel für Geld, das deine Stadt gerade nicht braucht. Wie Aufgaben und Prestige zusammenhängen, erklärt die Anleitung; wie du das Geld verdienst, zeigen die Tipps zum Geld.

Gleich ausprobieren – kostenlos im Browser, ohne Download.

▶ Jetzt spielen